Beleuchtung mittels Dynamo

LICHT MACHT SICHTBAR

Genau so wichtig wie beim Auto ist dies auch wenn man mit dem Fahrrad unterwegs ist:

Die Beleuchtung nicht erst bei vollkommener Dunkelheit, sondern bereits bei Dämmerung oder schlechter Sicht einschalten! Seit neuestem gibt es zusätzlichen Luxus: einen Dämmerungssensor – d.h. in Verbindung mit einem Nabendynamo (siehe tiefer stehend) schaltet sich das Licht bei Unterschreiten eines vorgegebenen Helligkeitswertes (z.B. bei Tunneldurchfahrten) von selbst ein.

Einfach, unverwüstlich und gratis ist der Strom vom Dynamo!

Der Dynamo kann rechts, links, vorne oder hinten seitlich vom Reifen montiert sein.

Er liefert immer verlässlich Strom – außer ein Kabel oder Kontakt ist unterbrochen.

Bei alten (trockenen) Reifen kann der Dynamo durchrutschen.

Abhilfe schafft hier eine “Dynamokappe“, welche im Fachhandel erhältlich ist.

Falls zu wenig Anpressdruck gegeben ist, den Dynamo in Ruhestellung samt Halterung in Richtung Reifen drücken, bis der Abstand nur noch ca. 5 mm beträgt.

Das Antriebsrad soll bei eingeschalteter Funktion möglichst flach am Reifen anliegen.

Bei neueren Rädern ist der Dynamo in der vorderen Nabe eingebaut (Nabendynamo), hierbei ist zu berücksichtigen, dass beim Reifen- und Schlauchwechsel das Kabel abzuziehen ist!

SCHEINWERFER:

Entweder mit

normaler Birne (Schraubfassung) oder

Halogenlampe (Steckfassung) = doppelt so hell

Scheinwerfer gibt es auch mit Standlicht, dabei speichert ein Kondensator für ca. 10 Minuten den Strom – ideal beim Halt, z.B. an einer Kreuzung.

Die meisten Beleuchtungsanlagen haben 1 Kabel vom Dynamo zum Scheinwerfer, der Rahmen übernimmt dabei die Funktion des Minuspols.

Neuere Modelle haben auch 2 Kabel (eines für Plus und eines für Minus), jeweils mit einem Kabelschuh versehen.

Bei einigen Modellen fließt der Strom teilweise auch durch die (leitenden) Kotflügel wo er mittels Druckknöpfen mit den Leitungsdrähten verbunden ist.

Der gesetzlich vorgeschriebene Rückstrahler ist bei neueren Rädern bereits im Scheinwerfer integriert.

Ersatzlampen für den Scheinwerfer haben 2.4 Watt bei 6Volt.

RÜCKLICHT:

Dieses wird meist am Kotflügel oder am Gepäckträger montiert, selten auch an der

in das Rücklicht integrierter Rückstrahler

hinteren Strebe. Auch hier ist der Rückstrahler bei

neueren Modellen bereits im Rücklicht integriert!

Top: auch das Rücklicht ist bei neueren Beleuchtungsanlagen mit einer Standlichtfunktion in der oben beschriebenen Art versehen

Ersatzlampen haben 0.5 Watt bei 6Volt.

Bei Ausfall der Lichtanlage bleibt es einem nicht erspart, sämtliche Anschlüsse und Kabel genauestens zu kontrollieren um die Unterbrechung im Stromfluss festzustellen und zu beheben.

Gute und sichere Fahrt wünscht die Radagenda 22

Ein Beitrag von herbert

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