Rollwiderstand

DER Vorteil des Radfahrens:

Radfahren ist das ökonomischste Fortbewegungsmittel das es gibt!

Ein Bahnrad z. B. ist punkto Rollwiderstand fast bei 0!
Sehr gute Lager und extrem harte Reifen ermöglichen dies. Solche Extremwerte erreicht man mit einem „normalen“ Fahrrad allerdings  nicht. Trotzdem sind die Werte im Verhältnis angewandte Kraft zu erreichter Geschwindigkeit ausgezeichnet.

Der Rollwiderstand ist somit auch vom richtigen Luftdruck und vom exakten Rundlauf der Lager abhängig. Zu wenig Luft erhöht infolge  mehr Walkarbeit der Reifen den Rollwiderstand.

Der Reifen sowie der empfohlene Luftdruck sind je nach Radtype unterschiedlich!

  • Für MTB nimmt man  2 bis 3 Bar, je nach Fahrbahnbelag – bei  ebenem Untergrund eher höhere Werte, bei Geländefahrten eher nur 2 Bar.
  • Beim TREKKINGRAD sind es 4 – 5 Bar.
  • Beim RENNRAD 6 – 10 Bar.

    Hier ist jedenfalls zu wenig Luft drinnen.

    Hier ist jedenfalls zu wenig Luft drinnen.

Falls kein Manometer bei der Hand ist, kann man notfalls mit ein wenig Gefühl auch mittels Daumendruck feststellen, ob genug Luft im Reifen ist.
Bei Schnee und Eis sollte man den Reifendruck grundsätzlich vermindern um die Auflagefläche zu vergrößern.

Grundregel: das Hinterrad soll immer 1 Bar mehr bekommen, da dieses durch das Körpergewicht stärker belastet wird! Schwergewichtige müssen generell mehr Druck in die Reifen pumpen, sonst wird der Schlauch zwischen Reifen und Felge eingezwickt und schon ist die Luft draußen! Das charakteristische  Bild nennt man dann „Snakebite“ da es wie ein Schlangenbiss ausschaut. Es ist klar, dass 100 kg mehr auf den Reifen drücken als 50 kg. Trotzdem soll man den höchstzulässigen Reifendruck (dieser steht seitlich am Reifen!) nicht überschreiten!

Schraubkranznabe

Ganz wichtig für geringen Rollwiderstand sind gute Lager (Naben und Getriebe). Diese wiederum sind abhängig von der Härte des verwendeten Materials sowie der optimalen Verarbeitung (auf 1 Hundertstel exakt rund). Die Kriterien dafür sind die Bearbeitung der Kugelbahnen und die optimale Einstellung. Natürlich kosten gute Lager mehr, aber es lohnt sich auch.

Wie prüft man den runden Lauf?
Das Laufrad ausbauen, links und rechts an der Achse halten und mit einem Finger in einer Speiche das Rad zum Drehen bringen! Spürt man das Reiben der Kugeln oder gar ein „Ecken“, ist das Lager entweder schlecht eingestellt oder defekt! Am besten damit gleich zum Fachmann, bevor noch mehr kaputt wird!
Achtung! Die Lebensdauer der Lager verringert sich drastisch, wenn man es beim oben beschriebenen Test bereits spürt und besonders dann, wenn sich bereits eine Stahlkugel zerrieben hat!

Also bitte – zumindest 1 mal jährlich überprüfen – das spart Geld und Ärger!

Gute Fahrt wünscht die Radagenda 22

ein Beitrag von herbert

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