Nächstes Treffen der Radagenda 22

Mittwoch, 8. 6. 2016 um 17:30 Uhr
bei „UNITED IN CYCLING“ in der SEESTADT in Aspern
Sonnenallee 35
1220 Wien

Themen:

diverse Bezirksthemen und Aktionen

https://www.wien.gv.at/stadtplan/grafik.aspx?lang=de-AT&bookmark=uJLARlJwREaJe4VEGIg6RO5Rphlnqnnkur2pH4Oprw-b-b&bmadr=25724527

Karte

2. Radwegecheck in der Donaustadt

Radwegecheck 1Am 15. Juli trafen sich Vertreter von Bürgerdienst, Mobilitätsagentur sowie der Fachdienststellen zum 2. Radwegecheck in der Donaustadt. Bei der von der Radagende mit GR Joe Taucher organisierten Radtour wurde die Radinfrastruktur einem Praxistest unterzogen. Die Route führte diesmal vom Schrödinger Platz via Kagraner Platz, Hirschstettner Straße, Guido Lammer Gasse und Ostbahnbegleitstraße in die Seestadt.

Thematisiert wurden u.a. die Themen Mehrzweckstreifen Kagraner Platz, Lückenschluss Breitenleer Straße, Anbindung an den Gewerbepark Stadlau sowie die Kreuzungssituation Hausfeldstraße / Ostbahnbegleitstraße.

Augenmerk wurde aber auch auf die Bedeutung der sogenannten Nebenstraßen mit wenig bzw. ohne Durchzugsverkehr gelegt. Wie die Beispiele Am Krautgarten und Guido Lammer Gasse zeigen kann damit ohne aufwändige Maßnahmen eine attraktive Radroute entstehen.

Kronen Zeitung Radwegecheck

Mobilitätswettbewerb in der Seestadt

Aspern MobwettbewerbBei der Prämierungsveranstaltung zum Mobilitätswettbewerb in der Seestadt wurde unser Beitrag „Nord Süd Radroute“ von der Fachjury als zur Umsetzung empfohlene Maßnahme prämiert. Gemeinsam mit Lukas Lang von 3420 werden wir daran arbeiten, dass diese wichtige Route Schritt für Schritt Realität wird. Unter dem Motto „mit nur einer Ampel von der Seestadt zum Praterstern“ soll diese attraktive Route in einem ersten Schritt bekannt gemacht werden.

Hochwertige Nord Süd Radroute durch den Bezirk

N-S-Radroute durch Seestadt

Betrachtet man die bestehende und geplante Infrastruktur rund um die Seestadt, ist es mit wenigen Maßnahmen möglich eine hochwertige Radroute quer durch den Bezirk – mit der Seestadt als Herzstück – umzusetzen.
Kombiniert bzw. ergänzt man die bestehende Radinfrastruktur mit neuen Radstraßen bzw. verkehrsberuhigten Zonen ergibt sich eine sichere und schnelle Anbindung der Seestadt an die Freizeitgebiete Donauinsel und Norbert-Scheed-Wald.
Als Nebeneffekt entsteht eine attraktive Anbindung für Breitenlee an die U-Bahn per Rad.

Die Route und notwendige Maßnahmen im Detail:

Mayredergasse: Maßnahme: Öffnung für Radfahrer, Belagssanierung
Alternativroute: Schukowitzgasse
Mayrederbrücke: in Bau
Seestadtquerung: Maßnahme: Berücksichtigung einer hochwertigen und sicheren Radroute in Verlängerung der Mayrederbrücke bei den Planungen
Johann-Kutschera-Gasse: bestehender Geh – Radweg
Strunzgasse: bestehender Geh – Radweg
Haberlandtgasse: bestehender Mehrzweckstreifen
Lohwaggasse: Bestand mit Tempo 30
Lobaugasse: bestehender Radweg bzw. Bestand mit Tempo 30
Schilfweg: Maßnahme: Widmung als Radstraße bzw. Sperre für den Durchzugsverkehr
Reiherweg: bestehende Radroute
Biberhaufenweg: bestehender Radweg

Umsetzungsschritte
1. Bewusstsein über diese Route schaffen
2. Berücksichtigung dieser Radroute in den (Verkehrs)konzepten zum Lobauvorland bzw. Norbert Scheed Wald
3. Beschilderung der Radroute
4. Schrittweise Realisierung durch Adaptierung der Verkehrsorganisation ( z.B. Widmung von Fahrradstraßen) in den betroffenen Straßen.

Wie geht´s weiter?

Kaisermühlenstraße 2.7.2015Diese Frage stellen sich zurzeit Radfahrer entlang des neuen Radweges Kaisermühlenstraße. Hier kann man getrost von einem Schildbürgerstreich sprechen. Stadteinwärts endet der Radweg ohne Vorwarnung ohne Weiterführung über den Kreuzungsbereich. Es gibt nur die Möglichkeit abzusteigen und via Fußgängerübergänge weiter zu kommen. Genaugenommen ist dieser Radweg eine Sackgasse.

Unzureichend empfinden viele auch die Situation bei der Mühlwasserstraße. Stadtauswärts hat man jetzt Nachrang und stadteinwärts ist es gefährlicher auf den Radweg zu wechseln, als wie gewohnt die Fahrbahn zu benützen.

Der wichtige Lückenschluss in der Kaisermühlenstraße ist in der bestehenden Ausführung nur für Gelegenheitsradfahrer brauchbar. Die zahlreichen Radfahrer, welche bisher dort unterwegs waren und sind, haben bei der Benützung des Radweges massive Nachteile in Kauf zu nehmen.

Leider wurde unser Wunsch nach Aufhebung der Benützungspflicht des Radweges nicht realisiert. Ohne diese Maßnahme überwiegen aber die Nachteile durch den neuen Radweg.

Bahnübergang mit Kinderanhänger

Nach der Sperre des Bahnübergangs bei der S-Bahnstation Lobau waren wir sehr erfreut über die rasche Wiedereröffnung. Leider ist die Freude dadurch getrübt, dass auch der neue Übergang bei der Benützung mit Kinderanhängern fast unpassierbar bleibt und somit nicht zeitgemäß ist. Wie versprochen haben wir den Bahnübergang einem Praxistest mit Radanhänger unterzogen. Leider ist das Ergebnis nicht zufriedenstellend.. Eine zeitgemäße Lösung sieht anders aus.  – siehe Video.

Die Radlobby hat diesen Test noch um einen mit Lastenrad ergänzt.

Mit einfachen Adaptierungsmaßnahmen kann die Situation entschärft werden. Seitens des Bezirks wurde der Makel erkannt und wir hoffen doch auf eine baldige Entschärfung. Wir werden weiter darüber informieren.

Mit dem Rad zur U2

Bei widrigsten Wetterverhältnissen wurden die Tafeln montiert

Bei widrigsten Wetterverhältnissen wurden die Tafeln montiert

Mit der U2 ist man rasch in der City. Aber wie kommt man rasch zur U2? Die Rad Agenda 22 hat sich dazu Gedanken gemacht und einen eigenen Folder mit Routenempfehlungen zu den neuen Stationen der U2 aufgelegt. Und anlässlich der Mobilitätswoche finden Sie jetzt für kurze Zeit Wegweiser als Orientierungshilfen entlang der vorgeschlagenen Routen. Wir hoffen, dass Sie dadurch neue, komfortable und sichere Routen finden und öfter mit dem Rad zur U-Bahn fahren.