Wie geht´s weiter?

Kaisermühlenstraße 2.7.2015Diese Frage stellen sich zurzeit Radfahrer entlang des neuen Radweges Kaisermühlenstraße. Hier kann man getrost von einem Schildbürgerstreich sprechen. Stadteinwärts endet der Radweg ohne Vorwarnung ohne Weiterführung über den Kreuzungsbereich. Es gibt nur die Möglichkeit abzusteigen und via Fußgängerübergänge weiter zu kommen. Genaugenommen ist dieser Radweg eine Sackgasse.

Unzureichend empfinden viele auch die Situation bei der Mühlwasserstraße. Stadtauswärts hat man jetzt Nachrang und stadteinwärts ist es gefährlicher auf den Radweg zu wechseln, als wie gewohnt die Fahrbahn zu benützen.

Der wichtige Lückenschluss in der Kaisermühlenstraße ist in der bestehenden Ausführung nur für Gelegenheitsradfahrer brauchbar. Die zahlreichen Radfahrer, welche bisher dort unterwegs waren und sind, haben bei der Benützung des Radweges massive Nachteile in Kauf zu nehmen.

Leider wurde unser Wunsch nach Aufhebung der Benützungspflicht des Radweges nicht realisiert. Ohne diese Maßnahme überwiegen aber die Nachteile durch den neuen Radweg.

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3 Gedanken zu „Wie geht´s weiter?

  1. Dieser Beitrag spricht mir aus der Seele. Ich benutze die Radstrecke entlang der U2 (von der Langobardenstraße aus) täglich für meine Fahrt zur Arbeit.
    Wer sich hier an die STVO hält überquert die Stadlauerstraße/Kaisermühlenstraße in ein paar hundert Meter 4 mal. Zweimal davon bei einer ampelgeregelten Kreuzung, bei der ersten – gleich hinter der Unterführung – steht man dann am Gehsteig auf der falschen Straßenseite, die Situation bei der Ampel am Ende des neuen ‚Radweges‘ ist hier trefflich beschrieben.
    Dieses Stück des Radweges ist für Radfahrer jedenfalls eine Zumutung und keine Verbesserung und wude meiner Meinung nach nur gebaut, damit die Autofahrer den ‚Schleichweg‘ über die Kaisermühlenstraße ungestört nutzen können, falls die Tangente verstopft ist, was zumindst 2-3x die Woche der Fall ist.
    Verbessert würde die Situation, wenn der Radweg von der Unterführung weg auf der – Richtung Donau – linken Straßenseite verlängert und bevorrangt über die Mühlwasserstraße mit dem neu gebauten Teil verbunden wird.

    • Leider unterläuft dir da ein Fehler:
      Bei der Kreuzung Kaisermühlenstraße/Kaisermühlenstraße ist die Ampel für linksabbiegende Radfahrende auf der richtigen Straßenseite angebracht, und dorthin ist auch zu fahren.
      Die gleichzeitig linksabbiegenden KFZ aus der Kaisermühlenstraße haben über der Haltelinie, von der aus Radfahrende starten, ein doppeltes Blinklicht, das auf die Radfahrenden, die die Kreuzung außerhalb der Blockmarkierung überqueren, hinweisen soll.
      So ist zumindest meine Interpretation.

      • Roland hat prinzipiell recht. Die Kreuzung Kaisermühlenstraße/Neuhaufenstraße, über die hier gesprochen wird, ist trotzdem eine einzige Fehlkonstruktion. Dass hpat die Bodenmarkierung falsch interpretiert, zeigt, dass sie nicht intuitiv ist. Vor allem habe ich dort noch nie jemanden gesehen, der diesen Weg genommen hätte.

        Also muss man, wie Roland richtig sagt, außerhalb fahren. Das bedeutet aber, dass man Nachrang gegenüber allen Kfz hat. Wenn man hier StVO-konform fährt, kommt man im Frühverkehr nie über die Kreuzung. Entweder hat man Rot oder man muss die Linksabbieger abwarten und dann ist auch schon wieder Rot.

        Ich würde diese Kreuzung gerne mal in der Früh mit den zuständigen Verkehrsplanern befahren. Aber wahrscheinlich sind die zu der Zeit noch im Bett.

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