Neues aus dem Prater

praterDer Prater ist zwar nicht im 22ten, der dargestellte Weg hat aber für viele Donaustädter RadlerInnen große Bedeutung weil er die direkte Verbindung in die „Stadt“ ist.

Im Sommer wurde der Weg unterhalb der Südosttangente als direkte Verbindung zw. Praterbrücke und Hauptallee asphaltiert. Mittlerweile ist auch das Fahrverbot aufgehoben und der Weg somit legal befahrbar.

Dadurch ist der Weg nicht nur kürzer sondern auch die Situation aufgrund der Unübersichtlichkeit in der Kurve entschärft worden.

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2. Radwegecheck in der Donaustadt

Radwegecheck 1Am 15. Juli trafen sich Vertreter von Bürgerdienst, Mobilitätsagentur sowie der Fachdienststellen zum 2. Radwegecheck in der Donaustadt. Bei der von der Radagende mit GR Joe Taucher organisierten Radtour wurde die Radinfrastruktur einem Praxistest unterzogen. Die Route führte diesmal vom Schrödinger Platz via Kagraner Platz, Hirschstettner Straße, Guido Lammer Gasse und Ostbahnbegleitstraße in die Seestadt.

Thematisiert wurden u.a. die Themen Mehrzweckstreifen Kagraner Platz, Lückenschluss Breitenleer Straße, Anbindung an den Gewerbepark Stadlau sowie die Kreuzungssituation Hausfeldstraße / Ostbahnbegleitstraße.

Augenmerk wurde aber auch auf die Bedeutung der sogenannten Nebenstraßen mit wenig bzw. ohne Durchzugsverkehr gelegt. Wie die Beispiele Am Krautgarten und Guido Lammer Gasse zeigen kann damit ohne aufwändige Maßnahmen eine attraktive Radroute entstehen.

Kronen Zeitung Radwegecheck

Mobilitätswettbewerb in der Seestadt

Aspern MobwettbewerbBei der Prämierungsveranstaltung zum Mobilitätswettbewerb in der Seestadt wurde unser Beitrag „Nord Süd Radroute“ von der Fachjury als zur Umsetzung empfohlene Maßnahme prämiert. Gemeinsam mit Lukas Lang von 3420 werden wir daran arbeiten, dass diese wichtige Route Schritt für Schritt Realität wird. Unter dem Motto „mit nur einer Ampel von der Seestadt zum Praterstern“ soll diese attraktive Route in einem ersten Schritt bekannt gemacht werden.

Wiedereröffnung Bahnübergang

Bahnübergang Lobau neuNachdem im Jänner der Bahnübergang bei der S-Bahnstation Lobau geschlossen wurde – wir haben darüber berichtet – ist es jetzt wieder möglich den Bahnübergang in gewohnter Art und Weise zu queren. Positiv zu bewerten ist, dass die Bedeutung des Übergangs für den Radverkehr erkannt wurde und eine rasche Lösung angestrebt wurde. Unser Dank gilt dabei dem Bezirk, der mit Nachdruck an einer außergewöhnlich raschen Lösung gearbeitet hat. Leider konnten die gewünschten Verbesserungen nicht realisiert werden. So ist es weiterhin schwierig z.B. mit Radanhängern zu passieren – ein Praxistest, ob es generell möglich ist, folgt noch.

Wenn man die österreichweite Diskussion zur Sperre zahlreicher Bahnübergänge im Zuge der Eisenbahnkreuzungsverordnung aus dem Jahre 2012 mitverfolgt, muss man es als Erfolg sehen, dass hier zumindest ein gleichwertiger Ersatz errichtet wurde. Wünschenswert ist es aber die bestehenden Normen zu überarbeiten und nach anderen Lösungen zu suchen, welche es auch Fahrrädern mit Anhänger oder einem Lastenrad ermöglichen sicher zu queren.